Wasserkraftnutzung

Der Forggensee wurde in den Jahren 1950 bis 1954 von der Bayerischen Wasserkraftwerke AG (BAWAG) als Kopfspeicher für die Kraftwerkskette von 23 Flusskraftwerken am Lech bis Augsburg ausgebaut.
Der Lech wird am Staudamm in Roßhaupten um ca. 37 Meter aufgestaut. Der Forggensee bedeckt bei Normalstau eine Fläche von 16 km2 und speichert ein Wasservolumen von 166 Mio. m3.
Die E.ON Wasserkraft GmbH als Nachfolger der BAWAG produziert pro Jahr am Kraftwerk Roßhaupten ca. 150 Mio. KWh Strom und in der Kraftwerkskette am Lech bis Augsburg ca. 1160 Mio. kWh erneuerbare und schadstofffreie Energie.
Der Forggensee kann im Winter, wenn wenig Wasser aus den Bergen zufließt, um bis zu 15,5 Meter abgestaut werden. Im Frühjahr hat der Lech durch Niederschläge und Schneeschmelze eine hohe Wasserführung und der Forggensee wird bis Ende Mai wieder bis zum Normalstauziel gefüllt. Durch den Ausgleich dieses "Jahresspeichers" ist eine effektive Wasserkraftnutzung in der ganzen Kraftwerkskette möglich. Die Zuspeisung bei Niedrigwasser im Winter kommt auch der Ökologie des Lechs zu gute.



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