Renaturierung der Gennach in Buchloe im Bereich des Gymnasiums

Gewässer II. Ordnung, Stadt Buchloe

Projektbeschreibung

Durch den Neubau des Gymnasiums konnte die Stadt Buchloe Flächen am rechten Ufer der Gennach für eine Renaturierung zur Verfügung stellen.

Die Gennach war auf diesen 400 m begradigt, verbaut und eingetieft.

Nach Entnahme der Uferverbauungen wurde die Gennach wieder so angelegt, wie sie sich natürlicherweise entwickeln würde, gewunden mit Seitenarmen und Kiesinseln.

Nun fließt sie wieder mäandrierend und verzweigt durch die Aue und hat genügend Platz zur Eigenentwicklung.

Zur Aufwertung im Uferbereich wurden Wurzelstöcke, Totholz und Gehölze eingebracht. Dadurch entstehen vielfältige Strukturen.

Durch die ökologische Gewässerumgestaltung wurden Lebensräume für Fische, Vögel, Libellen, Schmetterlinge und eine Vielzahl von Pflanzen geschaffen.

Umgestaltung von landwirtschaftlich genutztem Grünland in eine ökologisch wervolle Flusslandschadft.

nachher Bild vergrössern nachher

Vorteile der Renaturierung

  • Abwechslungsreiches, strukturiertes Flussufer mit Kiesinseln und Kiesbänken
  • Langsam bis schnell fließende Gewässerabschnitte
  • Unterschiedliche Gewässertiefen
  • Rohbodenstandorte mit natürlicher Vegetationsentwicklung
  • Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten
  • Zugängigkeit der Gennach für die Bevölkerung

Die Stadt Buchloe hat dem Freistaat Bayern die notwendigen Grundstücke zur Verwirklichung der Maßnahme kostenlos bereitgestellt.

Renaturierte Gennach mit unterschiedlichen Gewässerbreiten und -tiefen, flachen Uferböschungen und mäandrierendem Flusslauf.

Baudaten
Betreff Angaben
Bauzeit: Mai 2012 bis September 2012
Bauausführung: Wasserwirtschaftsamt Kempten mit seiner Flussmeisterstelle Türkheim
Planung und Bauleitung: Wasserwirtschaftsamt Kempten
Stadt Buchloe
Baumaßnahme: Renaturierung der Gennach in Buchloe im Bereich des Gymnasiums
Länge: ca. 400 m
Träger des Vorhabens: Freistaat Bayern vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Kempten
Gesamtkosten: ca. 100.000 €

Weiterführende Informationen

Dies ist eine Maßnahme zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie.